Die Begründerin von "Hands for Charity" ist Veronika-Ulrike Barthel. Sie hat, nachdem sie selbst notvolle Erfahrungen in ihrem Leben gehabt hat, von Gott ein Herz für notleidende Menschen erhalten. Dazu bekam sie von Gott Impulse, wem sie helfen sollte und wie sie dabei vorgehen sollte.
Sie beschreibt die Entwicklung ihrer Hilfsaktionen wie folgt: Beim Oderhochwasser im Jahre 1997 verspürte ich ein starkes Verlangen in meinem Herzen, den vom Hochwasser betroffenen Menschen zu helfen. Da ich selbst keine Hilfsmittel hatte, habe ich den Impuls bekommen, die Menschen in meiner Stadt von meiner Idee zur Hilfeleistung über die örtliche Presse zu informieren. Darauf stand tagelang das Telefon nicht still. Da keiner richtig wusste, wie er helfen könnte, kam der Aufruf zur rechten Zeit. Mit den Hilfsgütern und Geldspenden konnte einem betroffenem Kinderheim in Breslau / Polen geholfen werden. Presseartikel über die Hilfe für Kinderheim in Breslau
Im Januar 2003 erhielt ich von Jesus folgenden Eindruck: In unserem Land werden viele Güter vernichtet, die nicht verkauft werden können. Geh und sprech die Firmenchefs an und bitte sie, diese Güter bedürftigen Menschen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Um zu prüfen, ob dieser Gedanke von Gott kam, habe ich einen Versuch gemacht und den Konzern "Jeans Fritz" angerufen mit der Bitte um eine Kleiderspende. Ich habe den Chef der Firma für diese Sache erwärmen können und ich wusste, dass Gott mir eine Tür geöffnet hatte. Schreiben der Firma Jeans-Fritz Dankschreiben des evang. Kinderdorfes Weißenstein vom 8.8.2003
Mein Ziel ist es, die nicht verkaufbaren Produkte in Deutschland zu retten und sie notleidenden Menschen zur Verfügung zu stellen. Dazu brauche ich die Hilfe von Konzernen. Dabei kam mir in den Sinn, was in Lukas 21:1-4 steht: "Jesus blickte auf und sah, wie reiche Leute ihre Geldspenden in den Opferkasten warfen. Er sah auch eine arme Witwe, die steckte zwei Kupfermünzen hinein. Da sagte er, ich versichere euch: Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen . Diese haben nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben . Sie aber hat gegeben, was sie selbst dringend zum Leben gebraucht hätte".
Nachtrag 25 Mai 2010
Spenden an die vielen Privatpersonen sind hier nicht aufgeführt. Nicht jede Gemeinde oder Verein hat sich bedankt, damit die Spender-Firmen sehen können, wo ist ihre Spende gelandet ist. Leider ist es traurig, dass Dankbarkeit selten vorhanden ist. Das musste ich in den letzten Jahren verstärkt bemerken.
Sammlung in Hohenlimburg 2005
Bei der Arbeit in unserem Keller ( die Zeit aus Lingen )
Als ich noch mein Auto hatte, konnte ich persönlich die Kleidung abgeben.
Mein besonderer Dank gehört der Firma Jeans Fritz. Diese Firma ist bis zum heutigem Tag treu geblieben und hat mir die 1B Ware gespendet. Leider musste ich mit dieser Arbeit aufhören, da für diesen Dienst keine Spenden mehr gekommen sind! Mein Dienst war ein kleines Missionswerk! Mein ganz besonderer Dank gehört meinem Lieben Bruder Stefan Dreier. Jesus hat Stefan gebraucht, um unsere Grundversorgung zu erhalten.
Hier hatte ich Hilfe in Hüllhorst, um die Spenden abzuholen. Der Weg nach Hüllhorst war 120 km eine Fahrt. Kosten die auch ich getragen habe.